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Dioxin im Ei – Lebensmittel-Skandale durch Transparenz vermeiden

Jetzt hat es die Hühner getroffen. Tausende Hennen wurden getötet und hunderte Betriebe gesperrt. Also auch die Lebensmittelerzeuger beutelt der Dioxin-Skandal und der Verbraucher ist wieder einmal verunsichert. Glycol im Wein, BSE, Gammelfleisch oder Melamin in Babymilch - regelmäßig bestimmen Lebensmittelskandale die Nachrichten. Und jetzt müssen wir lesen, dass laut Bundesamt für Verbraucherschutz technische Mischfettsäuren für die Futterproduktion eingesetzt wurden. Warum? Der Futtermittelhersteller Harles & Jentzsch hat die Fettsäuren von einem niederländischen Zwischenhändler gekauft. Sie stammen vom Biodiesel-Hersteller Petropec aus Emden, der laut aktuellem Stand ausdrücklich darauf hingewiesen habe, dass seine Erzeugnisse nicht zur Futtermittelherstellung taugen. Die Schuldzuweisungen werden bleiben und die Dioxin-Kontrollen zunehmen. Wie lassen sich aber Lebensmittel-Skandale langfristig vermeiden? Was muss sich auf Erzeuger-, aber auch auf Verbraucherseite ändern und wie kann moderne Technologie dabei helfen? ...